Gesellschaft

Wenn das Wasser bis zum Hals steht

Wasserköpfe locken Spaziergänger in den Tod

04/red-news

 

Todesfalle Moor: Spaziergängerin in die Irre gegangen und ertrunken. Gildehauser Venn weiträumig abgesperrt.

Im Gildehauser Venn nahe der niederländischen Grenze hat sich zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen ein tragisches Unglück ereignet. Eine Touristin, welche sich auf einer Radwanderung durch die Grafschaft befand, kam vom Pfad ab, geriet in eines der Gewässer und ertrank.

Botschaft des Wassers in Berlin warnt vor Moorspaziergängen

Der Sicherheitsbeauftragte der Botschaft des Wassers in Berlin warnt zum gegenwärtigen Zeitpunkt davor, Moorlandschaften aufzusuchen. Wiederholt ist es in den letzten Tagen nicht nur im Westen der Republik zu Zwischenfällen mit sogenannten „Wasserköpfen“ gekommen, einer seltenen Unterart der Gattung der Kobolde. Diese Wesen gelten als harmlos, sind allerdings bekannt für ihren makabren Sinn für Humor. Offenbar treibt gegenwärtig eine Studentenvereinigung junger Wasserköpfe sich in verschiedenen Gewässern der Bundesrepublik herum und macht sich einen Spaß daraus, nichtsahnende Spaziergänger vom Weg und ins Wasser zu locken.

Sichtungen von Wasserköpfen sind in den letzten Jahrhunderten selten geworden, was lange Zeit zu der Annahme führte, sie seien bereits ausgestorben. Aufgrund ihrer hervorragenden Tarnung hält man sie häufig für Grasbüschel oder an der Wasseroberfläche treibende Äste.

D. Anderson WasserköpfeWasserkopfversammlung in einem stehenden Gewässer. Bei flüchtiger Betrachtung halten die meisten Spaziergänger sie für harmlose Grasbüschel.

Auf diese Weise können sie sich ihrer Beute, üblicherweise Vögel, Fische und kleine Säugetiere – Amphibien und Reptilien verabscheuen sie als „unrein“ – unentdeckt nähern. Menschen gegenüber gelten Wasserköpfe als eher scheu und zurückhaltend. Vorfälle wie die, welche in den letzten Wochen berichtet wurden, sind sehr selten.

Erziehungsprogramm für rebellierende Wasserköpfe geplant

Die Botschaft hat eine Spezialeinheit zusammengestellt, um die jugendlichen Wasserköpfe ausfindig zu machen und mit ihnen über ihr leichtfertiges Verhalten zu diskutieren. „Wir verstehen das Bedürfnis der Wasserköpfe, sich auszuleben, aber dieses Verhalten einer anderen Spezies gegenüber ist inakzeptabel“, erklärte Botschafter des Wassers Alistair Kinsey. „Sollten wir keine Einigung erzielen, sind wir bereit, harte Maßnahmen zu ergreifen.“
Weiterführende Informationen zu Botschafter Alistair Kinsey und weiteren paranormalen Vorkommnissen können der „Magie hinter den sieben Bergen“-Reihe um die Hexe Helena Weide entnommen werden.

Magie hinter den sieben Bergen:

Allerseelenkinder

2 Spiegelsee

3 Hexenhaut

Linnemann -AllerseelenkinderLinnemann - SpiegelseeLinnemann - Hexenhaut

Die Autorin und neueste Verstärkung der SW-R Redaktion Diandra Linnemann wurde 1982 geboren und lebt gegenwärtig in der Bundesstadt Bonn. Tagsüber arbeitet sie als medizinische Übersetzerin. Nachts entfaltet sie ihre geheimen Superheldenkräfte, indem sie Charaktere auf dem Papier lebendig werden lässt. Sie teilt ihre Wohnung mit einem sehr verständnisvollen Mann, zwei Katzen und einem Dutzend sterbender Zimmerpflanzen.

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Ein Kommentar zu “Wenn das Wasser bis zum Hals steht

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