Gesundheit

Am Ende der Fahnenstange – die Not des Endverbrauchers

Blutbank - Uni Magdeburg DW

04/red-wiss

Die Organisation ÄIDDS (Ärzte im Dienst der Schattenwelt) warnt:

Menschliche Ernährungsmoden führen in der Vampirgemeinschaft zunehmend zur Unterversorgung mit essentiellen Nährstoffen

Iannis Hämorhidis, Sprecher der ÄIDDS, warnt davor, seine Opfer weiterhin wahllos zu suchen.

„In Zeiten wie diesen sollten Vampire sich ernährungsbewusst verhalten. Wir beobachten zunehmend eine Verringerung der körperlichen Leistungskraft des durchschnittlichen Großstadtvampirs. Die Muskulatur ist zwingend darauf angewiesen, dass zugeführtes Nährblut alle essentiellen Stoffe enthält, die Vampire benötigen. Die Diätmoden der Menschen im 21. Jahrhundert und ihre Enthaltungen von Fleisch, Eiern und Milchprodukten führen zu einer nicht optimalen Versorgung mit Aminosäuren. Auch früher waren Menschen nicht immer eine Quelle nährstoffreichen Blutes, doch betraf das damals überwiegend nur die Armen und Hungernden. Heute weisen Menschen mit veganer Lebensweise, laktose-intolerante Personen, aber auch Fettphobiker und Cholesterinhysteriker teilweise Blutwerte auf, die sie als Nahrungsgrundlage weitgehend wertlos machen.“

Doch auch die Umweltverschmutzung und moderne Fertigungsprozesse machen den Ärzten der Schattenwelt Sorge.

Wie Hämorhidis ausführt: „Da Vampire in der Nahrungskette ganz oben stehen, reichern sich in ihrem Blut Schwermetalle an. So kommt es zu Vergiftungen, die naturgemäß nicht die Existenz eines Vampirs, sehr wohl aber seine Fitness und seine emotionale Stabilität bedrohen können. Blei, Cadmium und Wismut sowie Aluminium können in größeren Konzentrationen Schwermut und Lustlosigkeit hervorrufen und die Angriffsgeschwindigkeit herabsetzen. Zusätzlich sorgen die Kunststoffmikropartikel aus modernen Produktionsprozessen, die über das Blut der Nährpersonen aufgenommen werden, für ein langsames Zusetzen der Blutbahnen. Besonders gefährdet sind die Herzklappen, wo diese Partikel zu feinsten Läsionen führen.“ Hämorhidis untermauert seine Warnung mit Zahlen aus dem jüngsten Bericht der ÄIDDS, dem Gesundheitsbarometer der Sanguinen Gesellschaft, Deutschland 2014:

  • 22% der Vampire in Großstädten wiesen eine um 30% verringerte Sauerstoffsättigung des arteriellen Blutes auf.
  • 15% klagten über Leistungseinbrüche, Stimmungsschwankungen, Selbstzweifel und Antriebslosigkeit.
  • Besorgniserregende 38% der getesteten Vampire waren nicht in der Lage, einen Hundertmeterlauf in weniger als sechs Sekunden zu absolvieren.
  • Bei jedem dritten der Untersuchten zeigten die Blutwerte Schwermetallbelastungen, die mit psychischen Beeinträchtigungen einhergingen.

Hämorhidis resümiert:

„Selten haben wir die sanguine Gesellschaft in einem so schlechten hämatologischen Zustand gesehen.

Wenn sich ihre Mitglieder auch bereits seit Jahren über die Gefahr der Blutaufnahme von Nährpersonen mit Neigung zu exzessivem Kaffeegenuss bewusst sind, achten sie unseres Erachtens immer noch zu wenig darauf, ihre Opfer sorgsam auszuwählen, nachdem sie deren Ernährungs- und Lebensgewohnheiten gründlich erkundet haben. Schnelle Mahlzeiten, wie sie dem Tempo der modernen Lebenswelt geschuldet sind, können jedoch langfristig dazu führen, dass Vampire kaum mehr leistungsfähiger sind als der durchschnittliche menschliche Leistungssportler. Dieser beunruhigenden Tendenz gilt es, durch Aufklärung innerhalb der sanguinen Gesellschaft entgegenzutreten.“

Um eine Verbesserung der hämatologischen Situation der Nährpersonen zu erreichen, so der Vertreter der ÄIDDS, bedarf es langfristiger Kampagnen zur Sensibilisierung der Menschen in Großstädten, was ihre Ernährung und ihren Umgang mit der Umwelt angeht. „Andernfalls, so Hämorhidis, droht eine schleichende Leistungsangleichung der Vampire an die Normwelt – eine beängstigende Vorstellung!

Speziell für diejenigen unserer Leser, die sich umfassend über die Lebensweise der Schattengänger informieren möchten, empfehlen wir die nachfolgende Lektüre.

10749088_744681678900226_1943528271_nlilly Cover   Lilly Labord I:
Kein Brautstrauß für Vampire

Lilly Labord II:
Kein Dämon weit und breit

Band 3 „Kein Winter ohne Werwolf“
ist in Vorbereitung.

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